Workshops
Informationen zu den ReferentInnen durch Klick auf die Namen.
In diesem Workshop soll speziell für die tanztherapeutische Supervision deutlich gemacht werden, wie neben der verbalen Reflexion zusätzlich Bilder und Bewegung genutzt werden können, um eine Fallbearbeitung zu komplementieren. Oft bekommen wir bei einer Fallpräsentation im Supervisionsprozess Assoziationen oder Bilder zu den vorgetragenen Informationen. Das Potential dieser Bilder aktiv zu nutzen und es in Verbindung mit Bewegungsimprovisationen als Quelle für eine vertiefende Bearbeitung und Lösungsfindung einzusetzen, ist das Ziel dieses Ansatzes. Innerhalb des Workshops werden zum einen theoretische Grundgedanken dieser Arbeitsweise präsentiert, ergänzend werden die TeilnehmerInnen eingeladen, anhand unterschiedlicher, eigener Fälle, einige Interventionstechniken selbst kennen zu lernen und mit experimenteller Neugier zu erproben.
Freitag, 16:00 bis 17:30 Uhr und
Sonntag, 09:00 bis 10:30 Uhr
In diesem Workshop für Frauen begegnen wir unserem Selbst-Bild als Frau und bewegen uns mit kunst- und tanztherapeutischen Methoden auf ungelebte Aspekte unserer Weiblichkeit zu. Wir geben der weiblichen Vielfalt und Intuition Raum und Ausdruck und lassen uns eine SELBST-verständliche Haltung als Frau finden.
Freitag, 16:00 bis 17:30 Uhr und
Sonntag, 09:00 bis 10:30 Uhr
Unsere innere und äußere Welt besteht zum großen Teil aus Bildern. Wir machen uns Bilder von unserer Zukunft, wir reisen in Bildern in die Vergangenheit und wir gestalten uns unser Bild von der Gegenwart. Wir schöpfen und rekreieren unser Leben aus der Fülle der schönen und lebensbejahenden ebenso wie aus den traurigen oder schrecklichen Bildern. Die innere Welt von Menschen die mit einem traumatischen Erlebnis leben müssen, kann überflutet sein, mit überwiegend schwierigen Bildern die die gesamte Innenwelt zu vereinnahmen droht. In der ressourcenorientierten Tanz-Traumatherapie wird mithilfe von Imagination, Affirmation und Initiation die geistige und gefühlsmäßige Bilderwelt neu zum schwingen gebracht. Kreativ-spielerische und strukturelle Angebote ermöglichen die Initiierung neuer Bilder, Wandlungsaspekte werden angeregt und bewegt.
Freitag, 16:00 bis 17:30 Uhr und
Samstag, 10:00 bis 11:30 Uhr
Der „Life/Art Process“ stellt die Verbindung von Tanz und Imagination in das Zentrum eines umfassenden kreativen Prozesses. Ausgangspunkt ist die Entwicklung leiblicher Spürfähigkeit, die durch das Öffnen der Sinne innere Bilder erschließt. Imaginationen werden sichtbar und einsichtig im gemalten Bild. Die Sprache des Bildes wird wiederum in die Sprache der Bewegung übersetzt und ermöglicht durch die leibliche Identifikation und Gestaltung im Tanz eine Entschlüsselung seiner verborgenen Botschaften im Raum jenseits von Sprache. Veränderung wird spürbar im Tanz und hinterlässt sichtbare Spuren der Transformation im Bild. Der Workshop gibt Einblick in therapeutisch relevante Erfahrungsprozesse, die auf theoretischen Konzepten gestalttherapeutischer Arbeit basieren. Fragestellungen aus der Praxis bekommen Raum in gemeinsamen Reflexionen über Theorie und Praxis dieses transmedialen, tanztherapeutischen Arbeitens.
Freitag, 16:00 bis 17:30 Uhr und
Samstag, 10:00 bis 11:30 Uhr
Im Tanz können Kinder und Jugendliche Gefühle ausdrücken, zu denen ihnen die Worte fehlen. Mit Hilfe von Imaginationen können Kindern tänzerisch Wege erkunden, um Gefühle zu zeigen und ihr emotionales Verhalten zu verändern. Udo Baer bietet im Workshop an, einige dafür erprobte imaginative Tanzszenarien und Tanzformen praktisch auszuprobieren und erläutert Indikationen und Variationen.
Freitag, 16:00 bis 17:30 Uhr und
Samstag, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ein tanztherapeutischer Workshop über die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen.
In Zeiten von reality shows, austrias next topmodel, starmania…. geht es darum sich zu zeigen zu präsentieren und zu gefallen, um bei den Fans anzukommen. Doch was ist das was gefällt, was ankommt, unsere Wünsche weckt auch so sein zu wollen, was bedeutet es cool zu sein, sexy zu sein?
In diesem workshop geht es darum Vorstellungen, Sehnsüchte und imaginäre Bilder die uns im Außen begegnen über Bewegung und Symbolbilder klar benennbar zu machen, um sie dann in uns selbst finden und integrieren zu können.
Freitag, 16:00 bis 17:30 Uhr und
Samstag, 16:15 bis 17:45 Uhr
Im Anschluss an den Vortrag zum Ideo-dynamischen Ansatz in Hypno-, Bewegungs- und Tanztherapie „Bilder die bewegen“ soll es zur praktischen Anwendung kommen. Können Lichtvisualisationen innere Bewegungen auslösen und zu einer authentischen Bewegungsgestalt in gefühltem Ausdruck und Tanzperformance führen?
Samstag, 10:00 bis 11:30 Uhr und
Samstag, 16:15 bis 17:45 Uhr
This workshop will invite participants to explore the nonverbal underpinnings of psychotherapy through direct experience of bodily-felt sensations, imagination, emotions, and physical action. Authentic movement, a valuable form of active imagination in analysis, provides a simple, yet powerful, vehicle for self-knowing, bridging body and psyche through expressive movement. Tina Stromsted will introduce ‘The Dance of 3” an application of Authentic Movement further developed by Jungian analyst Marion Woodman’s BodySoul Rhythms approach, involving a mover/client, a mirror/therapis and a container/supervisor. Moving to music in groups of three, each will have an opportunity to move, witness, contain, and reflect on his/her embodied experience. This workshop offers a structure within which participants can both have a practical experience of their own moving imagination as well as enrich their understanding of its application to verbal psychotherapy practice.
Samstag, 10:00 bis 11:30 Uhr und
Samstag, 16:15 bis 17:45 Uhr
ACHTUNG: Eine Anmeldung ist nur für BEIDE Workshops möglich!
Leibtänze sind Tänze des Erlebens, die Imaginationen nutzen, um tänzerische Prozesse zu initiieren, die zu Veränderungsprozessen einladen. Wir werden den „Tanz der Würde“ tanzen und anhand dieser Erfahrungen Absichten, Variationen und Einsatzmöglichkeiten dieses Tanzes und anderer Leibtänze besprechen.
Samstag, 10:00 bis 11:30 Uhr und
Sonntag, 09:00 bis 10:30 Uhr
Zu Beginn des Workshops soll ein Projekt zum Thema Körper und Bild mit essgestörten Frauen und Mädchen vorgestellt werden. Dieses Projekt fand in Zusammenarbeit mit einer Kunsttherapeutin in einer psychiatrischen Klinik statt. Im Verlauf des Workshops wollen wir Bewegungsübungen und kreative Ideen, die den tanztherapeutischen Prozess mit den Frauen bestimmt haben praktisch erfahrbar machen. Zentral ist dabei die Erfahrung, dass gemalte Körperbilder im tanzthera-peutischen Prozess eine wichtige Funktion übernehmen können. Die Arbeit im Spannungsfeld von "Körper-Ausdruck" und "Körper-Bild" verhilft zu einer neuen Sensibilisierung und einer realistischeren Wahrnehmung des eigenen Körpers. Die gemalten Körperbilder können immer wieder betrachtet, gedeutet, verändert oder für neue Bewegungsimpulse genützt werden.
Samstag, 16:15 bis 17:45 Uhr
In diesem Seminar werden die Tänze westafrikanischer Gottheiten mit ihren Mythen vorgestellt. Sie berichten z.B. von Ogun, dem Gott des Eisens oder von Yemanja, der Göttin des Meeres. Mit ihren Geschichten nähern wir uns archetypischen Bildern und schöpfen aus der Quelle des kollektiven Unbewussten. Wir lassen die Gottheiten über Körperhaltungen und Gesten im Tanz lebendig werden und folgen den inneren Bildern, die entstehen. So können wir tanzend nach Afrika reisen, um dann doch wieder bei uns selber anzukommen.
Samstag, 16:15 bis 17:45 Uhr
In diesem Workshop erforschen wir die heilsame Kraft der Imagination (Lichtimagination, Innere Weisheit, Sicherer Ort, Gegenbilder-Pendeln etc.) unter tanz- und bewegungstherapeutischen Anleitungen. Auf den vorangegangenen Vortrag von L. Reddemann wird Bezug genommen und Beispiele praktisch erfahrbar gemacht.
Samstag, 16:15 bis 17:45 Uhr
Sonntag, 09:00 bis 10:30 Uhr
Märchen „verzaubern“ mit der Kraft archetypischer Bilder. Sie erzählen uns, wie mit Krisen umzugehen ist, wie aus einer Not- oder Mangelsituation ein Weg voller Abenteuer und Prüfungen zur Heilung, Ganzheit und Individuation führen kann. Methoden der analytischen Psychologie, wie Assoziation und Imagination werden mit Methoden der tiefenpsychologisch fundierten Tanztherapie, wie Exploration und Improvisation verknüpft, intuitives Wissen des Körpers und analytische Betrachtungsweisen ergänzen sich. Tanzend begeben wir uns mit den Helden und Heldinnen auf den Weg der Wandlung....
Sonntag, 09:00 bis 10:30 Uhr
In diesem Workshop möchte ich gerne meine Erfahrungen im Bereich des Tanztheaters an KollegInnen, die mit Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen arbeiten, weitergeben. Der therapeutische Aspekt in der Tanztheaterarbeit zeigt sich in der gemeinsamen Arbeit an sehr persönlichen Themen, z. B. Traum- und Wunschbildern, und im „Zeigen“ dieser getanzten Bilder. Wir wollen versuchen in spielerischer Form die authentische, kreative Art dieser TänzerInnen nachzuempfinden und besser zu verstehen.
Sonntag, 09:00 bis 10:30 Uhr
